Gut geplant in den neuen Garten

Sie haben ein neues Eigenheim und jetzt geht es an die Gartenplanung? Oder Ihr Garten braucht eine Verjüngungskur? Wenn Sie lange Freude an Ihrer grünen Oase haben möchten, dann gehen Sie mit einer gründlichen Planung ans Werk. weisenburger bau hat ein paar Profi-Tipps für Sie.

Wie soll der Garten genutzt werden?
Spielflächen, Beete, Gemüseanbau, Obstbäume, Kräutergarten, Kompostanlage, Abstellflächen für Fahrräder oder sogar ein Teich – legen Sie zunächst einmal fest, was in Ihrem Garten alles passieren soll. Schreiben Sie alles auf, was Sie sich für Ihren Traumgarten wünschen. Auch wenn nicht für alles Platz vorhanden sein wird, verabschieden Sie sich nicht zu früh von Ihren Ideen. Vielleicht wird ja aus dem geplanten Teich eine Vogeltränke, an der Sie und kleine gefiederte Gäste Freude haben werden.

Weisenburger Bau Planung

Perfekte Planung, perfekter Garten

Was soll wo platziert werden?
Am besten besorgen Sie sich einen Lageplan Ihres Grundstücks. Ideal ist ein Maßstab von 1:1000. Hierbei entspricht 1 cm auf dem Plan 1 m in Wirklichkeit. Auf diesem Plan können Sie aufzeichnen, welche Flächen und Elemente wo platziert werden sollen. Zeichnen Sie zuerst ein, was nicht verändert werden soll, zum Beispiel Terrasse, Bäume, Gehwege und bestehende Abstellflächen aus Beton/Stein. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man sich nicht zu schnell von einem alten Baumbestand trennen sollte, zumal es hier gesetzliche Vorschriften, wie z.B. eine Baumschutzsatzung gibt. Außerdem bilden sie das Gerüst des Gartens und es dauert Jahre, bis neue Bäume eine ansprechende Höhe haben.

Wie sieht der nächste Schritt aus?
Jetzt kann es an die konkrete Planung gehen. Denken Sie hierbei an äußere Gegebenheiten, wie Abendsonne, Wind, Schatten, oder auch an Bereiche, die von Nachbarn oder Straßen abgeschirmt werden sollen. Der erste Entwurf gelingt nicht immer sofort. Malen Sie Ihre ersten Skizzen einfach auf Transparentpapier oder schneiden Sie Formen aus, die Sie hin und her schieben können. So entsteht die Einteilung Ihres Traumgartens fast von selbst.

Wie strukturiere ich den Garten?
Ein Garten braucht Struktur. Deshalb sollten Zonen wie „Entspannen“, „Nutzgarten“, „sozialer Bereich“ (Grillen, Sitzecke), „Spielflächen“ etc. durch vertikale Sträucher, Hecken, Pergola, Rankgitter, Bäume, Steine etc. eingeteilt werden. Damit die einzelnen Bereiche nicht zu stark getrennt werden, sollten Übergänge (Rankbogen, Heckentor, Kübel) geschaffen werden. Auch die Wegestruktur ist wichtig. Der Garten sollte nicht zu stark durch Wege „zersiedelt“ werden. Kleine Pfade oder Steinelemente schaffen reizvolle Verbindungen.

Welche Pflanzen sind richtig?
Viele Gartenbesitzer kaufen zuerst die Pflanzen und planen dann. Es sollte genau umgekehrt sein, damit die Pflanzen richtig gedeihen und optimal zur Geltung kommen. Denn erst nach der Planung steht fest, wie die Lichtverhältnisse sind, wo sich die Sonnen- und Schattenplätze befinden und wo sich welche Pflanzen am besten einfügen. Denken Sie außerdem daran, Blütezeiten so zu kombinieren, dass es zu jederzeit blüht.

Übrigens gibt es inzwischen zahlreiche Gartenplanungs-Tools im Internet. Oder sprechen Sie mit einem Experten, wenn Sie noch Fragen haben. Mit Ihrer Vorplanung weiß er, was Sie wollen und kann Ihnen noch wertvolle Tipps liefern.

 

Das Zimmer im Grünen – Die Freiluftsaison ist eröffnet

Endlich kommt wieder die Zeit, in der die Terrasse unseren Wohnraum bereichert. Gerade im Frühling und Sommer wird die verfügbare Freiluftzone zum erweiterten Wohnbereich. Ob als Platz zum Sonnenbaden, fürs gemütliche Essen mit der Familie oder als Spielfläche für die Kinder – an den warmen Tagen spielt sich das Leben meist komplett draußen ab. Und mit einer ansprechenden Terrassengestaltung lassen sich die vielen schönen Momente im Freien noch etwas komfortabler genießen. weisenburger bau hat zu diesem Thema ein paar Anregungen zusammengefasst.

Der passende Look – stylisch, lässig oder DIY

Die Terrasse ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Architektur des Hauses und der der Natur. Weiße Plastikgarnituren sind bereits lange überholt und ähnlich wie beim Einrichten des Eingangsbereichs, sollte hier ebenfalls auf ein stimmiges Konzept geachtet werden. Bei der Gestaltung einer Terrasse kann generell ganz nach Belieben auf unterschiedlichste Stilrichtungen gesetzte werden, sodass ein harmonisches Gesamtbild zum Wohnhaus entsteht.

Modern und stylisch

Eine moderne Immobilie erfordert eine Terrasse, die genauso modern wie sie selbst ist. Da diese eher architektonisch als natürlich wirken soll, werden Pflanzen nur akzentuiert verwendet. Hierfür eignen sich besonders Bambus oder andere Ziergräser, welche das strenge Gesamtbild auflockern und die klaren Linien unterbrechen. Bei den bevorzugten Materialien darf man gerne auf Glas und Metall setzen. In Verbindung mit den sparsam eingesetzten grünen Pflanzen entsteht so ein stimmiger cleaner Look. Moderne Loungegarnituren vollenden den exklusiven Gesamteindruck.

Natürlich und Rustikal

Dieser Stil weckt sofort Erinnerungen an Italien oder Südfrankreich. Das Farbspektrum reicht über die gesamte Bandbreite der Terrakottatöne. Neben warmen Farben verlangt das Gesamtbild natürliche Materialien, grobe Steinmauern, Kräuterkästen, eine bunte Blütenbracht, wilden Wein und schwere Holzmöbel.shutterstock_481964947_Photographee_eu_S

Lässig und bequem

DIY-Time! Aus ausrangierten Europaletten lassen sich ganz individuelle Terrassenmöbel bauen. Das Internet ist voll mit Inspirationen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Bei der anschließenden Bestückung der Möbel mit Outdoor-Textilien gilt 2017 der Trend: Je bunter, desto besser. Bunte Teppiche, Sitzkissen, Hängematte sowie eine farbenfrohe Dekoration bringen sofort Urlaubsfeeling und ein Stückchen Marrakesch auf die eigene Terrasse.

Die Beleuchtung – schönes Licht für laue Sommerabende

Die richtige Beleuchtung sorgt gerade in den Abendstunden für eine angenehme Atmosphäre. Solarbetriebene Kugelleuchten sind dieses Jahr wieder ein absoluter Trend. Praktisch sind vor allem Lichter, die nicht fest installiert sind, sondern gestellt oder in die Erde gesteckt werden können und dadurch leicht um die Terrasse herum platziert werden können.

Ganz klassisch kann bei der Beleuchtung außerdem wieder auf stimmungsvolles Kerzenlicht gesetzt werden, egal ob durch kleine Windlichter oder größere bodenstehende Laternen. Kerzenlicht wird vom menschlichen Auge als natürlicher und wärmer empfunden als künstliche Lichtquellen.

Privatsphäre – Sichtschutz je nach Geschmack

Im Wohnzimmer zieht man die Vorhänge zu, aber was macht man draußen? Neugierige Blicke der Nachbarn sind den meisten Terrassenbesitzern ein Dorn im Auge. Glücklicherweise gibt es hier eine große Auswahl an Möglichkeiten, um einen Sichtschutz zu kreieren, der stilvoll und effektiv zu gleich ist.

Ausziehbarer Sicht- und Sonnenschutz

Ein Sichtschutz der nicht nur vor fremden Blicken, sondern ebenfalls vor der Sonne schützen soll, muss nicht dauerhaft installiert werden. Super praktisch sind für diesen Zweck Sonnensegel oder der klassische Sonnenschirm.

Pflanzen als Sichtschutz

Der wohl natürlichste Weg um einen Sichtschutz zu schaffen sind Pflanzen. Neben der klassischen Hecke ist es besonders praktisch, wenn die Pflanzen in Kübel gepflanzt sind, sodass man in der Anordnung stets flexibel ist und sie je nach Belieben jederzeit umstellen kann.

DIY-Sichtschutz: Palisaden aus Recycling-Holz

Hier können sich Hobbyhandwerker austoben, denn wer selbst einen Sichtschutz für die Terrasse bauen möchte, kann auf rustikale Holzplanken zurückgreifen. Diese eignen sich hervorragend für den Shabby-Look, welcher eine lässige und urbane Atmosphäre schafft und bestens zu dem lässigen Terrassenstil mit vielen selbstgebauten Möbelstücken und bunter Dekoration passt.

Gabionen – der absoluten Eyecatcher

Die Gabionen gewinnen seit Jahren an immer größerer Beliebtheit, da die Gestaltungsmöglichkeiten fast grenzenlos sind, je nachdem welche Steinsorte als Füllmaterial gewählt wird. Neben der außergewöhnlichen Optik und der hohen Individualität, eignet sich der Gabionen somit ideal als stylischer Sichtschutz und schluckt zudem noch Umgebungsgeräusche.

Ganz egal, wie man am Ende seine Terrasse gestaltet, dass Schönste ist immer noch, wenn man an einem warmen Tag dem Zwitschern der Vögel lauschen kann, dabei vielleicht ein fesselndes Buch liest und sich an dem frischen Grün und der schönen Natur erfreut.

Von Shabby Chic über Industrial bis hin zu Skandi – Was ist Ihr Einrichtungsstil?

Boho

Der Bohemian Style lebt von der Kreativität und Individualität der Person, die den Raum gestaltet. Dabei gilt das Motto „mehr ist mehr“. Prachtvolle Möbel aus Holz, Rattan oder Bast kombiniert mit verspielten Accessoires machen diesen Look aus. Auch Vintage-Teile werden hier gerne eingesetzt. Der Mix aus Flohmarktschnäppchen, Erbstücken und DIY-Objekten machen das Zuhause im Boho-Stil einzigartig. Kissen und Decken im Ethno-, Batik- oder Folkloremuster mit Franzen und Quasten sind klassische Heimtextilien. Typische Dekoartikel sind Makramees, Traumfänger und Pampasgras. Der Boho-Style kann sehr wild und bunt gestaltet sein, aber auch sehr stimmig mit warmen und entsättigten Farben.

Schlafzimmer im Boho-Style

Industrial

Alte Fabriken oder Werkstätten – daran erinnern Räumlichkeiten im Industrial-Style. Beim Umbau dieser Gebäude zu Wohnhäusern bieten sich Loftwohnungen an. Sie sind sehr großflächig, lichtdurchflutet und offen. Charakteristische Einrichtungsgegenstände bestehen aus robustem Holz, unlackiertem Stahl und Leder, oft kombiniert mit dunklen Holztönen sowie gedeckten Farben. Unverputzte Ziegelwände, minimalistische Regale, Metallskulpturen und Industrielampen gehören zum reduzierten Stil.

Skandi

Die Tage sind kurz, die Nächte lang. Um das zu kompensieren, spielt Licht in Skandinavien besonders bei der Einrichtung eine wichtige Rolle. Große Fenster und stimmungsvolle Lichtquellen sorgen für das richtige Ambiente. Bei diesem Stil dominiert die Farbe Weiß mit Akzentuierungen in Natur- oder Pastelltönen. Die Möblierung besteht aus hellen Holzarten wie Fichte oder Birke. Ob geradlinig, organisch oder ellipsenförmig, die Einrichtung ist einfach und praktisch. Die schrägen langen Holzbeine der Möbel geben dem Raum mehr Leichtigkeit. So können Sofa und Wohnzimmertisch auch in der Mitte des Zimmers platziert werden, ohne wuchtig zu wirken.

Weiß und lichtdurchflutet – Küche im Skandi-Style

Shabby Chic

Ganz nach dem Motto „aus alt mach neu“ zeichnet sich dieser Einrichtungsstil aus. Die Räumlichkeiten sollen den Eindruck erwecken, vergangene Zeiten wieder aufleben zu lassen. Natürlich oder künstlich entstandene Gebrauchsspuren an den Möbeln dürfen daher nicht fehlen. Böden aus Parkett im Fischgrätenmuster oder weiß lasierte Dielen eignen sich perfekt. Die Möbel bestehen aus Holz, häufig werden Farbtöne wie grau, beige oder altweiß genutzt. Dekoartikel und Gebrauchsgegenstände in Pastellfarben lassen sich gut damit kombinieren. Stoffe wie Leder, Baumwolle oder Strick sorgen für Gemütlichkeit. Schimmernde Vasen mit frischen Pfingstrosen oder Kristallleuchten sind Beispiele für typische Gestaltungselemente dieses Einrichtungsstils.

Vintage

Der Unterschied zum Shabby Chic liegt darin, dass die Möbel nicht unbedingt Gebrauchsspuren vorweisen müssen. Abnutzung und Alterung der Gegenstände erfolgten auf natürliche Weise. In vielen Haushalten handelt es sich um alte Erbstücke, die gut erhalten sind. Holz- und Metallmöbel schaffen starke Kontraste. Durch die richtige Farbgestaltung – bunte Steinflächen oder Fußböden in Patchwork – erhalten Sie einen Retro-Charme. Weißnuancen und Brauntöne geben dem Vintage-Look ein eher schlichtes Design. Um Verzierungen und florale Muster kommt trotzdem man nicht herum. Auf Flohmärkten oder in Vintage-Shops kann man sehr schöne Einzelteile entdecken.

Landhausstil

Beim Landhausstil dreht sich alles um das Thema Natur. Um diese Naturverbundenheit ins Haus zu bringen, sind Materialien wie Holz, Naturstein und Leinen sehr gefragt. Üblich sind helle Erdtöne, allerdings werden auch Pastellfarben genutzt. Wichtig ist die Liebe zum Detail. Dies gilt auch für Einrichtungsgegenstände, die Gemütlichkeit ausstrahlen. Naturfasern und kuschelige Textilien mit floralen Mustern vollenden das Gesamtbild. Der Landhausstil kann geradlinig und schlicht sein, aber auch Zierelemente oder Schnitzereien aufweisen.

Küche im schlichten Landhausstil

Modern Style

Minimalistisch und zeitlos elegant ist der Modern Style. Es geht um Funktionalität und reduzierte Formen. Der Raum sollte offen und lichtdurchlässig sein. Böden aus Beton- oder Marmordekor können als Designelemente dienen. Die schlichte Gestaltung in Weiß, Grau, Beige oder Schwarz wird durch hochglänzende Oberflächen, Leder oder Chrom zum Hingucker. Für die Dekoration werden oft Designerstücke ausgewählt.

Natürlicher Schutz vor Insekten

Pflanzen gegen Wespen und Mücken

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und die Vorfreude auf den Sommer wächst. Dieser bringt aber auch Insekten wie Wespen und (Stech-)Mücken mit sich. Viele Pflanzen bieten einen natürlichen Schutz und helfen dabei, die unerwünschten Gäste ohne chemische Hilfsmittel auf Abstand zu halten. Wenn Pflanzen eingesetzt werden, werden die Insekten vertrieben und nicht getötet. Durch Insektenfallen sterben leider auch Insektenarten wie Bienen, die wichtig für unsere Umwelt sind. Zudem stehen viele Wespenarten unter Naturschutz und dürfen nicht geschädigt werden. Daher greifen Sie zu folgenden natürlichen Helfern, um sich im Garten oder auf dem Balkon zu schützen.

Kräuter

Verschiedene Kräuter (z.B. Basilikum und Rosmarin) in Töpfen auf Holzboden

Verschiedene Kräuter helfen gegen die unerwünschten Gäste: Basilikum, Minze, Thymian, Rosmarin und Zitronengras vertreiben – ähnlich wie Lavendel – Mücken und Wespen durch ihre ätherischen Öle. Kräuter können Sie gut im Garten oder auf der Fensterbank halten. So sind Sie gut geschützt und haben zudem immer frische Kräuter zum Kochen parat.

Lavendel

Die lilafarbene Pflanze hilft dabei, Mücken und Wespen fernzuhalten, da diese die darin enthaltenen ätherischen Öle nicht mögen. Lavendel können Sie gut im Garten oder auf dem Balkon einpflanzen. Alternativ hilft auch Lavendelöl in einer Wasserschale oder in Dampflampen.

Tomaten

Tomaten schmecken nicht nur sehr gut, die Blätter der Tomatenpflanze vertreiben auch Stechmücken und Wespen. Mit Tomatenpflanzen im Garten können Sie ungestört Zeit im Freien mit der Familie genießen oder sich der Gartenarbeit widmen. Auch vor Stechmücken im Schlafzimmer können Tomatenblätter schützen. Hierfür schneiden Sie die Blätter klein, legen sie auf einem Teller und stellen diesen auf Ihren Nachttisch oder die Fensterbank.

Knoblauch

Knoblauch vertreibt Insekten ebenfalls. In Scheiben geschnitten oder klein gehackt kommt der Geruch besonders zum Vorschein.

Ingwer

Auch der Geruch einer frisch aufgeschnittenen Ingwerwurzel hilft dabei, die Zeit im Freien ungestört zu verbringen. Dazu schneiden Sie die Knolle in Scheiben und legen sie in eine Schale auf die Terrasse, den Balkon oder die Fensterbank. Ingwer schützt nicht nur vor Insekten, sondern ist auch entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem.

Frische Ingwerknollen, Zitrone und Limette

Es gibt viele Pflanzen, die gegen unerwünschte Insekten schützen – ohne diese zu schädigen. Diese Pflanzen eignen sich auch gut dafür, den Garten, die Terrasse oder den Balkon zu dekorieren. Wenn Sie kleinere Kinder haben, können Sie die Pflanzen gemeinsam aussuchen und pflegen – so übernehmen die Kinder erste Verantwortung.

Sollten Sie dennoch Besuch von Wespen im Garten bekommen, haben wir einige Tipps zum Umgang:

  • Vermeiden Sie hektische Bewegungen und schlagen Sie nicht nach den Wespen.
  • Räumen Sie leere Teller und Gläser nach dem Essen schnellstmöglich weg. Gefüllte Gläser mit Untersetzern oder kleinen Tellern abdecken.
  • Locken Sie Wespen zum Essen an einen anderen Ort, indem Sie z. B. überreifes Obst in ausreichender Entfernung zum Esstisch ablegen.
  • Duftstoffe in Parfums, Deos oder Aftershaves locken Wespen an und sollten bei der Gartenarbeit vermieden werden.
  • Auch der Stachel einer toten Wespe kann Sie verletzen. Fassen Sie die Insekten am besten nicht an und entfernen diese beispielsweise mithilfe einer Serviette.

Aus dem eigenen Beet schmeckt es am besten!

Gemüse aus der eigenen Region boomt. Noch besser und unbedenklicher kann man Gemüse, Obst und Kräuter direkt aus dem eigenen Garten oder Balkon genießen.

Viele Gemüsearten lassen sich jetzt im Gewächshaus, Frühbeet oder auf der Fensterbank vorziehen. Wenn es dann ins Beet geht, sollte der Boden zunächst mit Harke und Spaten aufgelockert werden, damit Dünger und Kompost ihre Wirkung nicht verfehlen. Auf den vorbereiteten Beeten können dann die ersten Pflanzen eingesetzt werden: Dazu gehören z. B. Möhren, Radieschen, Rettich, Spinat, Salat oder Zwiebeln.

Auf gute Nachbarschaft
Nicht nur für den Menschen, auch für Pflanzen ist eine gute Nachbarschaft wichtig. Allerdings gilt hier nicht „Gleich und Gleich gesellt sich gern“. Im Gegenteil: Eine Mischkultur sorgt für gutes Wachstum und wehrt Schädlinge ab. So passen Gemüse mit oberirdischen Früchten gut zu Pflanzen mit unterirdischen Früchten. Würzpflanzen mit einem intensiven Geruch können sogar das Aroma von anderen Pflanzen beeinflussen. So sollte man zum Beispiel Koriander neben Frühkartoffeln pflanzen.

Weisenburger Bau Pflanzen einsetzen

Jetzt die ersten Pflanzen einsetzen

weisenburger bau hat mit Gemüsebeet-Besitzern gesprochen, die in ihren Gärten verschiedene Erfahrungen mit ungewöhnlichen Pflanzen-Partnerschaften gemacht haben: So vertreibt Knoblauch die Erdbeermilbe und Petersilie treibt die Kartoffelfliege in die Flucht.

Wichtig ist aber nicht nur die Mischkultur. Jedes Jahr sollten auch die Kulturen wechseln, also nicht an derselben Stelle angebaut werden. So werden dem Boden nicht einseitig Nährstoffe entzogen.

Möhren auf Sand gebaut
Vor dem Aussäen von Möhren sollte man die Samen mit feuchtem Sand vermischen und in einem abgedeckten Gefäß bei Zimmertemperatur ein paar Tage vorquellen lassen. Dadurch wird die Keimzeit im Beet verkürzt und die Samen werden nicht zu dicht gesät.

Tomaten & Co. auf dem Balkon
Wer keinen Garten hat, muss nicht auf den eigenen Gemüse- und Obstanbau verzichten. Tomaten, Paprika, Peperoni, Zucchini, Erdbeeren oder Johannisbeeren gedeihen auch auf dem Balkon wunderbar – sogar mitten in der Stadt. Obstbaumschulen bieten neuerdings auch kleinwüchsige Baumarten, wie zum Beispiel Birne, Kirsche, Apfel oder Pflaume, für den Balkon an.

Urban Jungle – Das grüne Wohnzimmer

Mit Zimmerpflanzen den Garten ins Haus holen

Ob als Grünpflanzen oder mit bunten Blüten: Zimmerpflanzen geben dem Zuhause eine schöne Atmosphäre. Sie bringen einen Teil der Natur in die eigenen vier Wände. Dabei sehen Pflanzen nicht nur dekorativ aus, sie verbessern auch die Atemluft im Raum und steigern nachweislich das Wohlbefinden. Jede Pflanze hat ihre eigenen Bedürfnisse, die Sie berücksichtigen sollten. Beachten Sie folgende Tipps, um lange Freude an Ihrer grünen Oase zu haben.

Urban Jungle

Licht oder Schatten – jede Pflanze braucht ihren Platz

Ein wichtiger Punkt bei Zimmerpflanzen ist das Lichtbedürfnis. Es gibt Pflanzen, wie die Efeutute, welche viel Sonnenlicht benötigen und daher einen Platz an einem Südfenster erhalten sollten. Hingegen gibt es auch Zimmerpflanzen, welche es lieber schattig mögen und einen Platz an einem Nordfenster oder weiter entfernt vom Fenster bevorzugen. Die Friedenslilie, die zu den beliebtesten Zimmerpflanzen gehört, mag beispielsweise einen Platz ohne direktes Sonnenlicht.

Zimmerpflanzen richtig gießen

Ebenso wichtig wie das Lichtbedürfnis, ist die richtige Wassermenge. Die meisten Pflanzen erhalten mehr Gießwasser als sie benötigen. Informieren Sie sich über die individuellen Ansprüche Ihrer Pflanzen und halten Sie sich an die Angaben. Überprüfen Sie außerdem vor jedem Gießen durch eine Fingerprobe, ob die Erde trocken ist und somit Wasser benötigt. Bleibt die Erde an Ihren Fingern hängen, ist sie noch feucht genug. Grundsätzlich ist es für Topfpflanzen besser, diese großzügig, aber dafür seltener zu gießen. So bilden die Pflanzen Wasserreserven und halten mehrere Tage ohne Gießen problemlos aus.

Gärtnern zuhause in der Wohnung

Mit Dünger blühen Zimmerpflanzen auf

Zimmerpflanzen sollten, vor allem in den Wintermonaten, ausreichend gedüngt werden. Für ein gesundes Wachstum benötigen sie zusätzliche Nährstoffe. Es gibt verschiedene Düngersorten für die unterschiedlichen Pflanzenarten. Blühpflanzen brauchen zum Beispiel einen anderen Dünger als Grünpflanzen oder Orchideen. Lassen Sie sich am besten im Fachhandel beraten. Achten Sie auch hier auf die genaue Dosierung. Zu viel Dünger kann den Pflanzen ebenso schaden. Besser ist es, regelmäßig und gut dosiert zu düngen.

Pflanzen umtopfen – auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Je älter eine Pflanze, umso seltener muss sie umgetopft werden. Junge Pflanzen, die noch stark im Wachstum sind und ihren Topf schnell durchwurzeln, wie beispielsweise die Grünlilie oder der Bogenhanf, müssen regelmäßig in ein größeres Gefäß umgetopft werden. Werden die Pflanzen grundsätzlich zu groß, empfiehlt es sich, diese auszudünnen oder auf mehrere Gefäße zu verteilen. Auch ältere Pflanzen müssen gelegentlich umgetopft werden, wenn die Blumenerde alt und ausgelaugt ist. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr, kurz bevor neue Triebe und Blätter sprießen. Nutzen Sie beim Umtopfen immer frische Blumenerde oder neues Substrat.

Pflegeleichte Pflanzen für Anfänger

Um Ihr Zuhause in einen Urban Jungle zu verwandeln, starten Sie mit pflegeleichten und robusten Zimmerpflanzen. Dazu gehören die Grünlilie, die Birkenfeige oder die Glücksfeder. Eine besonders beliebte Blühpflanze ist die Orchidee. Im Gegensatz zu ihrem Ruf ist sie relativ pflegeleicht. Sie benötigt nur etwa ein bis zwei Schnapsgläser Wasser pro Woche. Sind die Blüten eines Stils verblüht, schneiden Sie diesen ganz unten ab. Bei gleichbleibender Pflege wächst schon in einigen Wochen ein neuer Trieb mit vielen neuen Blüten.

Wohnzimmer mit dekorativen Grünpflanzen

Der Garten im Februar

Der Februar ist für Gartenbesitzer ein ganz spezieller Monat. Zum einen kann das Wetter verrückt spielen, zum anderen gibt es auch gesetzliche Vorschriften für das Heckenschneiden. weisenburger bau zeigt Ihnen, was jetzt im Garten zu tun ist.

Weisenburger Bau Gartenzeit

Beginn der Gartenzeit

Zeit der Vorbereitung
Im Februar können Sie bereits Beete und Boden vorbereiten und die ersten Blumen aussäen. Jetzt ist die beste Zeit, Unkraut zu entfernen, Beete, Sträucher und Rosen zu düngen und Kletterpflanzen hochzubinden. Denken Sie außerdem daran, Kübelpflanzen zurückzuschneiden und umzutopfen. Ende Februar können Sie in Anzuchtgefäßen die ersten Sommerblumen aussäen. Dabei ist aus Erfahrung weniger mehr: Pro Loch sollte nur ein Samenkorn eingesetzt werden. Warten Sie mit Blumenzwiebeln, bis der Boden frostfrei ist. Zwiebeln, die schon austreiben, nicht zu tief in die Erde drücken, damit die Blüten Platz zum Wachsen haben.

Hecke unbedingt jetzt schneiden!
Laut Bundesnaturschutzgesetz dürfen Hecken vom 1. März bis 30. September nicht geschnitten werden, um Jungvögel und Nester zu schützen. Lediglich Form- und Pflegeschnitte, wie etwa das Entfernen des Jahresaustriebes, sind jederzeit erlaubt.

Nicht nur der April macht, was er will.
Heute kann es schneien und frostig werden, morgen wird vielleicht die 10-Grad-Marke geknackt und die ersten Knospen blühen. Wenn die Temperaturen über 0 Grad steigen, müssen immergrüne Pflanzen wie Buchsbaum, Rhododendron oder Kirschlorbeer gegossen werden. Sollte es aber noch frieren, so bringen Sie Ihre Magnolien, Zierkirschen und ähnliche frostgefährdete Frühblüher in Sicherheit. Mulchen Sie den gefrorenen Boden und decken Sie Sträucher mit einem Vlies ab.

Baum im Frühjahr oder Herbst pflanzen?
Die meisten Bäume können im Frühjahr gepflanzt werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Wurzelnackte Bäume und Rosen sollten rechtzeitig gepflanzt werden, damit sie vor der Wachstumszeit rechtzeitig einwachsen können.

Sie haben Größeres vor und möchten Ihren Garten umgestalten? Dann lesen Sie unsere Tipps für die professionelle Gartenplanung.

Lassen Sie Blumen sprechen & das nicht nur am Valentinstag

Eine einzelne Blume, üppige Zimmerpflanzen oder ein gekonnt inszeniertes Blumenarrangement – all‘ das kann einem Raum eine völlig neue Wirkung geben. Setzen Sie deshalb Ihre Pflanzen zu Hause gekonnt in Szene.

Eine Vase voller frischer Schnittblumen, dass weiß jeder aus Erfahrung, bringt nicht nur einen bunten Farbklecks in die Wohnung, sondern holt auch den Duft der Natur und den Frühling ins Haus. Einzelne Schnittblumen sollten dabei immer in einer ungeraden Anzahl arrangiert werden, da dies als sehr ästhetisch empfunden wird. Für langstielige Schnittblumen wie z. B. Callas eignen sich hohe Bodenvasen besonders gut.

Aber nicht nur am Valentinstag werden Blumensträuße als liebevolles Zeichen der Wertschätzung überreicht. Mit schönen Schnittblumen liegt man eigentlich bei jedem Anlass genau richtig. Doch wie bleiben die Blumen möglichst lange frisch, sodass man sie nie wieder frühzeitig entsorgen muss:

Blumen

Zimmerpflanzen als ideale Raumtrenner

Pflanzen in großen Übertöpfen lassen sich ideal als Raumtrenner in großen Räumlichkeiten einsetzen und schaffen so Gemütlichkeit und individuelle Wohnräume. Zudem lassen sich Grünpflanzen bestens mit jedem Einrichtungsstil kombinieren.

Echt künstlich?

Künstliche Pflanzen benötigen keinen grünen Daumen – die Pflege beschränkt sich auf gelegentliches Abstauben. Bei der Auswahl der Blüten müssen Sie auch nicht auf Raumtemperatur oder Lichteinfall Rücksicht nehmen. Es lohnt sich jedoch auf gute Qualität zu achten und etwas mehr Geld zu investieren, da die Stoffblumen dann am ehesten optisch mit echten Pflanzen mithalten können.

Wer Freude an der Pflege hat und den Raum nachhaltig und natürlich gestalten möchte, kommt an echten Pflanzen natürlich nicht vorbei.

Mehr ist mehr

Echte Zimmerpflanzen sind nicht nur dekorativ, sie dienen auch der Gesundheit. Denn viele Gewächse sind in der Lage, typische Wohnraumgifte abzubauen, Sauerstoff abzugeben und somit das Raumklima zu verbessern. Das liegt an ihrer Fähigkeit, Kohlendioxid aus der Luft in frischen Sauerstoff umzuwandeln. Die Pflanzen betreiben die sogenannte Photosynthese. Und umso mehr Pflanzen in einem Raum stehen, desto besser entwickelt sich das Raumklima. Wer sein Zuhause mit Pflanzen dekoriert, kann somit sauber produzierte Luft einatmen.

Die Belohnung für den Aufwand: Durchatmen, den Anblick genießen und wohl fühlen!

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Grün statt Grau – Urban Gardening ist Trend

Bananenstauden im Kreisverkehr, Möhren-Ernte auf der Dachterrasse, Narzissen auf dem Mittelstreifen … die Formen der Urban Gardening Bewegung sind so vielfältig wie die Motive der städtischen Gärtner.

Ob Berlin, Köln oder Hamburg … immer mehr Bürgersteige, Baulücken, Tiefgaragendächer und öffentliche Brachen werden kreativ bepflanzt. Scheinbar willkürlich und manchmal über Nacht  ­– doch meistens steckt ein Plan hinter den Urban Gardening Aktivitäten.

Weisenburger Bau Gardening

Die neuen Dächer der Stadt

Die einen geben beim Guerilla Gardening ein politisches Statement für mehr Grün, mehr Nachhaltigkeit und mehr Gemeinschaft in der Stadt ab. Die anderen setzen bei Rooftop Farming auf Obst und Gemüse aus eigenem Bio-Anbau auf der Dachterrasse. Den nächsten geht es um Nachbarschaft oder die Erfahrungen in einer interkulturellen Gemeinschaft. Graffiti und Grün, Birnen und Bienenzüchter – das alles kann, darf und soll nebeneinander existieren. Manche Gartenflächen ähneln der Hausbesetzer-Szene und werden von grünen Revoluzzern so lange bepflanzt, bis der Bagger anrückt.

weisenburger bau hat nachgeforscht

Das moderne Urban Gardening entstand im New York der 70er Jahre als bürgerschaftliches Engagement für ein grüneres und gesünderes Stadtleben. Ungenutzte, hässliche und vermüllte Flächen verwandelten sich in blühende Gärten.

Gab es das nicht alles schon im typisch deutschen Kleingärtnerverein? Nicht ganz! Der Urban Gardener von heute – vom Öko bis zur jungen, städtischen Avantgarde – unterscheidet sich vom klassischen Kleingärtner darin, dass er das Gemeinschaftserlebnis und die Öffentlichkeit sucht, während der Kleingärtner sich lieber in seine private, abgeschiedene Oase zurückzieht. Und auch der Gartenzwerg hat bei den grünen Guerillas selten eine Chance!

 

Sommergestaltung für den Balkon

Ob minimalistisch, bunt oder naturnah – bei der Balkongestaltung gibt es verschiedene Typen. Gemeinsam ist allen die Sehnsucht nach mehr Grün. weisenburger bau stellt drei Balkontypen vor und gibt weitere Inspirationen für den eigenen Balkon oder die Terrasse des Eigenheims.

Weisenburger Bau Kräuter

Bildnachweis: CC BY 2.0 suzettesuzette

Der Naturnahe

Die Kombination aus Holz und Grün ist typisch für den Naturlook. Statt Blumenkästen können Weinkisten bepflanzt werden. Mit wenigen Handgriffen kann der Balkon mit duftendem Lavendel und opulent rankenden Wicken zu einem Naturgarten verwandelt werden. Auch Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Basilikum gedeihen dort prächtig. Erbsen ranken noch dazu hoch hinaus. Heimwerker können sogar die Holzkisten miteinander verschrauben und wie hier bei woonblog in Hochbeet anlegen.

Der Minimalistische

Viel Weiß, viel Grün und ein Platz für zwei. Dieser schlicht gestaltete Balkon entfaltet seine Wirkung durch die Reduktion der Farbe. Hortensien oder Petunien mit Buchsbaum sind eine Möglichkeit diese tendenziell strenge Form zu erreichen. Für alle die es zwar aufgeräumt, aber lieber in Farbe mögen: Es muss gar nicht unbedingt weiß sein. Auch ein blaues Blütenmeer wirkt entspannend auf Auge und Seele. Dann sollten auch die Balkonmöbel farblich angepasst werden.

Der Farbenstarke

Mit einem bunten Farbenmix aus Pflanzen und Textilien kehrt Leben auf dem Balkon ein. Dazu kann auch ein Teppich in sommerlichen Farben mit knalligen Kissen kombiniert werden. Kuschelige Polster können zu gemütlichen Sitzgelegenheiten werden. Für üppiges Grün sorgen Stauden in Terrakottatöpfen und eine Kletterpflanze entlang der Seitenwand. Besonders schön ranken Clematis und Glyzinien, die schon im Frühling eine üppige Blütenpracht entfalten und Reihenhäuser in Gartenhäuser verwandeln. Hinreißende Balkonideen finden Sie auch bei pinterest.com